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23. Apr. 2026

Intensiver Wettbewerbstag für den Neubau an der Pankstraße ...

Am Mittwoch, 22. April 2026, fand in der Max-Taut-Aula in Berlin die Sitzung des Preisgerichts für den Neubau der Gemeinschaftsschule an der Pankstraße statt. Von 09:00 Uhr bis in die Abendstunden wurde dort intensiv gearbeitet, um aus insgesamt 15 eingereichten Entwürfen die überzeugendste Lösung für den zukünftigen Schulstandort zu finden.

Für unsere Schule nahmen neben Schulleiter Herr Meinecke auch weitere Mitglieder der Schule aktiv an diesem Prozess teil: Herr Jahn, Frau Jäger (für das Förderzentrum) sowie Herr Lensker (für das Sportprofil). Sie brachten ihre jeweiligen fachlichen Perspektiven in die Diskussionen ein und vertraten die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen unserer Schule mit großer Klarheit.

Der Ablauf des Tages machte deutlich, wie anspruchsvoll ein solches Verfahren ist: Nach einer Einführung und einem ersten Rundgang durch die eingereichten Arbeiten folgten mehrere intensive Bewertungsphasen. In diesen wurden die Entwürfe analysiert, verglichen und schrittweise auf eine engere Auswahl reduziert. In den anschließenden Beratungen wurde konzentriert und zum Teil auch kontrovers diskutiert, bevor schließlich eine Rangfolge festgelegt und ein Siegerentwurf bestimmt werden konnte. Die Sitzung zog sich dabei bis in den Abend hinein.

Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Beteiligten: Architekturbüros, Vertreter:innen der HOWOGE, des Bezirks sowie der Senatsverwaltung arbeiteten über den gesamten Tag hinweg eng zusammen. Ziel war es, eine Lösung zu finden, die sowohl architektonisch überzeugt als auch den Anforderungen eines modernen Schulbetriebs gerecht wird.

Aus Sicht unserer Schule ist dieser Prozess von großer Bedeutung. Es ist keineswegs selbstverständlich, in dieser Form Einfluss auf die Gestaltung eines Schulneubaus nehmen zu können. Umso wichtiger war es, unsere pädagogischen Konzepte – insbesondere im Hinblick auf die Compartmentschule, die Arbeit in Lernhäusern sowie die Anforderungen des Förderzentrums und des Sportprofils – klar und verbindlich einzubringen.

Erfreulich ist zudem, dass sich in allen eingereichten Entwürfen zentrale Ideen unserer Schulgemeinschaft wiederfinden ließen. Diese gehen auf das Beteiligungsverfahren aus dem Jahr 2023 zurück, in dem Schüler:innen, Kollegium und weitere Beteiligte gemeinsam wesentliche Leitlinien für die zukünftige Schule erarbeitet haben. Dass diese Gedanken nun sichtbar in die architektonischen Konzepte eingeflossen sind, zeigt, dass dieser Prozess Wirkung entfaltet hat.

Am Ende des langen Tages wurde ein Architekturbüro als Gewinner des Wettbewerbs bestimmt. Die offizielle Bekanntgabe erfolgt in den kommenden Tagen.

Wir blicken insgesamt sehr zufrieden auf diesen intensiven Arbeitstag zurück. Die Möglichkeit, unsere Vorstellungen frühzeitig und konkret in die Planung einzubringen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Schule, die sowohl pädagogisch als auch räumlich unseren Anforderungen entspricht.

Gleichzeitig möchten wir uns ausdrücklich bei den Kolleg:innen bedanken, die unsere Schule an diesem Tag vertreten haben. Herr Jahn, Frau Jäger und Herr Lensker haben über viele Stunden hinweg mit großer Konzentration, fachlicher Klarheit und spürbarem Engagement gearbeitet. Diese Form der Mitarbeit ist keineswegs selbstverständlich und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Perspektiven im Verfahren sichtbar und wirksam eingebracht werden konnten. Dafür ein aufrichtiger Dank.

Darüber hinaus gilt unser Dank allen Mitwirkenden dieses Tages – den beteiligten Architekturbüros, den Vertreter:innen der HOWOGE, des Bezirks und der Senatsverwaltung – für die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank geht an das "Büro für Urbane Projekte" aus Leipzig, das die Veranstaltung sehr strukturiert, umsichtig und professionell vorbereitet und durchgeführt hat und damit maßgeblich zum Gelingen dieses intensiven Arbeitstages beigetragen hat.